Salz der Erde
- Bruno Küttel

- 9. Nov. 2020
- 1 Min. Lesezeit

Mit einem Lied lässt sich so leicht so vieles sagen … Wie wunderbar, dass es die Menschen gibt, die Lieder zu singen wissen. Der Schreiber hört und staunt … und er freut sich an der Velofahrt, ein bisschen Wind im Gesicht, in Salzburg ab Stift Nonnberg hinunter zum Kapitelplatz, über Dom-, Residenz- und Mozartplatz auf die Brücke über die Salzach … Und Übrigens, wie man sagt: Das Salz war es nicht, das Salzburg den Namen gab, sondern das keltische sal salannos, was heil und heilig bedeutet. Das Salz sei zur Zeit der Kelten eine heilige Substanz gewesen – das Salz der Erde buchstäblich.
Hubert von Goisern: Meiner Seel'





Ein wunderbarer und tiefgründiger Gedanke! Die Verbindung des Namens Salzburgs nicht mit dem materiellen Salz, sondern mit dem keltischen „sal salannos“ für „heilig“, ist eine kraftvolle Erinnerung daran, dass der wahre Wert oft im Verborgenen liegt. Es inspiriert dazu, auch im eigenen Leben und Umfeld nach dieser tieferen, „heiligen“ Essenz zu suchen, die uns erdet. Ein schönes Beispiel dafür ist die bewusste Gestaltung unserer Wohnräume als persönliche Rückzugsorte.
Die subtile Kraft der Erdtöne
Farben wie Beige, Sand oder Kreide werden oft als neutral abgetan, doch psychologisch betrachtet sind sie das Fundament für ein Gefühl von Sicherheit und Ruhe. Sie schreien nicht nach Aufmerksamkeit, sondern schaffen eine Atmosphäre der Gelassenheit und Wärme. Ähnlich wie Salz für die Erde sind diese Töne…