• Bruno Küttel

Im Fluss


Psi ist ein Buchstabe im griechischen Alphabet, der vorletzte nämlich. Aber Psi steht auch für Rätsel, die man nicht so leicht ergründet.

Die «Basler Psi-Tage» waren ab den frühen 1980er-Jahren ein klingender Name für Heilerinnen und Heiler, Schamaninnen und Schamanen und Weise aus der ganzen Welt. Auch für die Wissenschaftler, die in diesen Dingen forschen. Jedes Jahr im Herbst in den Messehallen in Basel ein Stelldichein der spirituellen Avantgarde. Was mit ein paar Pionieren begann, machte Schule über die Zeit. Aus dem Bach wurde ein Fluss. Bis am Beginn der 2000er-Jahre mit den Psi-Tagen dann Schluss war. Aber richtig Schluss war nie, denn landauf und landab waren «Psi-Tage» entstanden.

Und in Basel wuchsen Unternehmer heran, mit Mut zu wirklich Grossem. Wobei: So anders als ihre Mütter und Väter waren, sind sie nicht. Für die Pioniere von damals, als es «online» noch nicht gab, war es eine wahrlich grosse Tat, 50 Referentinnen und Referenten jedes Jahr für drei Tage, und 2000 Besucher dazu, nach Basel einzuladen. Ich war auch selber einige Male da. Die Psi-Tage haben eine Generation von Suchenden wie mich geprägt. Und den Psi-Unternehmern von heute gingen Türen und Tore auf.

Die Psi-Unternehmer von heute machen «Flow Summit» im Internet, schon zum dritten Mal, mit 130 Referentinnen und Referenten – «Speaker», wie sie sagen – sogar mit dem Dalai Lama – und mit 140’000 Teilnehmern in diesem Jahr.

Auch ich war einer der 140'000 … Aber das Ganze war mir des Guten zu viel. – Wobei: Vom Guten zu viel gibt es eigentlich nicht. ‘Es ist aber eine herausfordernde Aufgabe, in der Fülle des Guten zu erkennen, was für mich bestimmt ist.’ So dachte ich und wurde eines Besseren belehrt. Tanja sei Dank! Auch Tanja war dabei. Und Tanja schrieb mir eine E-Mail: «Hallo Bruno, hast Du Davidji gehört? Im ‘Flow Summit’. Kennst Du ihn? Nun meditiere ich schon sooooo lange und doch kannte ich diese Meditationsgrösse noch nicht! Sein Audiobeitrag gefällt mir sehr gut.» Worauf ich Tanja zur Antwort gab am anderen Tag: «Gestern Abend hat mich von diesem ‘Flow …’ das Wesentliche erreicht, das Wesentliche für mich – und das hatte mit Deinem Tipp … Auch da nur ein kurzes Hineinhören … Und was hörte ich?! Es ging um Ärger und Reaktion und um eine 16-Sekunden-Meditation … Und hoppla, schon wusste ich, dass ich am Nachmittag die E-Mail, mit der ich meinem Ärger … nicht hätte schreiben müssen. Und so schrieb ich noch einmal eine E-Mail an … und dabei fiel mir ein, wie Elton John … mit seinem Lied: ‘Sorry seams to be the hardest word’ … und dann sagte ich es doch … und die Antwort kam postwendend … Ich könne innert kurzer Frist mit der Erledigung nun rechnen … Und ich spürte, um was es wirklich ging … Wie es heilsam wirkt, ‘Entschuldigung’ zu sagen, und ‘ja, Sie hatten Ihre Gründe, dass es nicht eher …’ Und dabei löste sich ein Knopf, bei mir und auch beim Adressaten … In diesem Sinn, liebe Tanja: danke für Deinen Tipp, er kam zur rechten Zeit. Und was ich auch erkannte: Zu erkennen, was für mich bestimmt war in der Fülle von all dem Guten, ging ganz leicht in diesem Fall, weil … – Ja, so leicht geht es, wenn wir im ‘Flow’ … Wenn wir es fliessen lassen.»

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