• Bruno Küttel

Nachschlag


Es gibt Geschichten, die wirken nach. Als «Locker, leicht, lächelnd» – ein Titel, den Tanja mir schenkte – auf meinem Blog erschienen war, bekam ich die folgende Mail: «Lieber Bruno, und der Vollständigkeit wegen, hier die Geschichte von ‘locker leicht lächelnd’. Als ich eine junge Frau war, so um die 22 bis 24 Jahre alt, hatte ich einen Mentor, der hiess Oliver Ekmann. Er war Trainer bei grossen Firmen. Bei ihm lernte ich viel über Erfolgspsychologie, Menschenkenntnis etc. Mit ihm lief ich damals sogar über glühende Kohlen (Feuerlauf). Wir arbeiteten dann auch eine Weile intensiv zusammen und wurden Freunde. Oliver hatte das Rezept, jeden Morgen 20 bis 30 Minuten LLLL zu betreiben. LLLL stand für ‘Locker Leicht Lächelnd Laufen’! Er joggte also jeden Morgen locker leicht lächelnd durch die Gegend. Seither verbinde ich diesen Ausdruck mit ihm. Er hat mich sehr geprägt. Bis heute … Wer weiss, vielleicht schreibe ich selbst mal eine Geschichte darüber ... Hmmmm, warum eigentlich nicht? Herzliche Grüsse, Tanja.»

Und dann tat sie es noch am gleichen Tag. Und ihre Geschichte erschien auf ihrem Blog (Link), und sie fragte mich, ob ich einverstanden sei, wenn sie ihre und meine Geschichte verlinke. «Selbstverständlich, gern», gab ich zur Antwort, und dazu schrieb ich noch: «Jetzt ist sie mir erst recht wertvoll, die neue Geschichte. Und wenn ich das nächste Mal jogge … Du weisst schon, was ich dann mache … Und ist das nicht – dein langes Erinnern an deinen Mentor meine ich – ein Beispiel mehr dafür, wie nachhaltig es wirkt, wenn einer/eine macht, was seine/ihre Herzenssache ist?!» Und dann ging ich … Und eine Stunde später gab es noch einen Nachschlag: «Jetzt bin ich gerade vom Joggen zurück. Ich habe eine interessante Erfahrung gemacht: ‘Locker leicht’ geht nicht so leicht, wenn ich das einfach will. Aber sage ich mir ‘lächeln’, kommen ‘locker’ und ‘leicht’ von selbst.»

#Joggen #Lächeln #Inspiration #Herzenssache #Mentor

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